Der Kauf einer Immobilie ist für die meisten Menschen die größte finanzielle Entscheidung ihres Lebens. Trotzdem starten viele mit einem völlig falschen Bild in die Finanzierung: Sie schauen auf den Kaufpreis, vergleichen Immobilienportale und hoffen, dass „die Bank schon irgendwie zustimmt“. In der Realität funktioniert Finanzierung genau andersherum.
Nicht der Kaufpreis entscheidet, sondern die monatliche Belastbarkeit.
Banken prüfen nicht, ob jemand ein Haus für 500.000 € kaufen möchte, sondern ob er 1.800 € oder 2.200 € monatlich sicher tragen kann. Erst daraus ergibt sich der maximale Kreditrahmen — und damit der realistische Kaufpreis.
Hinzu kommt:
Viele Käufer merken erst spät, dass ihr Wunschobjekt nicht finanzierbar ist — oder dass die monatliche Rate sie über Jahre finanziell einschränkt.
Ein guter Finanzierungsplan schützt vor Fehlentscheidungen.
Er zeigt klar:
Dieser Ratgeber führt Schritt für Schritt durch die wichtigsten Faktoren, zeigt realistische Rechenbeispiele und liefert ein Budget‑Template, das Käufer sofort nutzen können.
Empfehlung: 20–30 %
Minimum: Kaufnebenkosten (10–12 %)
Mehr Eigenkapital bedeutet:
Faustregel:
Max. 35–40 % des Nettoeinkommens für Kredit + Nebenkosten.
Banken rechnen konservativ und planen ein:
40 % von 5.000 € = 2.000 €/Monat
Bei 4 % Zins und 2 % Tilgung:
Gesamtbelastung = 6 % pro Jahr
2.000 €/Monat = 24.000 €/Jahr
Kreditrahmen: 24.000 / 0,06 = 400.000,- €
Eigenkapital 80.000 €
= 480.000 € maximaler Kaufpreis
→ Gesamt: ca. 10–11 %
Wir erstellen gerne mit Ihnen eine realistische Kaufkraftanalyse: